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Hier weiterlesen:
http://taz.de/1/nord/artikel/1/videoueberwachung-taugt-nicht/
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8328835/Gewalt-auf-St-Pauli-steigt-trotz-Kameras.html
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Videokameras bringen auf öffentliche Plätze wenig bis nichts. Zwar kann man in Einzelfällen Täter damit identifizieren, doch meistens würde ein bisschen mehr Zivilcourage helfen, die Schranken zu setzen. Kriminelle wissen auch, wo die Kameras situiert sind. Wenn sie wirklich ihre Tat verüben wollen, dann werden sie es ein paar Meter weiter umsetzen. Dem Opfer ist damit nicht gedient.
Mehr Prävention, gekoppelt mit Zivilcourage und Repression sind die richtigen Mittel.
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Ich empfinde es als Schein-Schutz. Deswegen die Anspielung auf Amerika. Hoffentlich hat schon einer von euch Bowling for Columbine angeschaut, ein Film von Michael Moore. Sehr zu empfehlen! Aber zurück zum Thema: Wieso bin ich gegen Kameras? Nun, dies hat verschiedene Gründe. Der 1. Grund ist sicherlich das Gefühl, den glauben zu haben, verfolgt zu werden. In der Nazi Zeit hat man dies zumindest auch ohne Kameras geschafft. Das nennt man auch Spionage. Woher hab ich denn die Garantie, dass mich niemand spioniert? Von nirgend wo. Also! Der 2. Punkt ist auch noch sehr wichtig: Wenn jemand zB. unbedingt in ein Haus einbrechen will, dann tut er dies auch an einer Tür mit 3 Veriegelungen. Vielleicht würde ihn das sogar noch anstacheln, dort einbruch zu vergehen. Geht mal nach Kanada, dort ist fast keine Türe geschlossen. Und einbrüche gibt es dort auch fast nie. Also was wollt ihr? Ich will mich zumindest nicht auf solch etwas einlassen. Das Geld könnte auch wo anders eingesetzt werden, wo es vlt sinnvoller wäre z.B Schule
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Weiss ja nicht wo Du in Kanada schon warst aber diese "ADT" Schilder in den Gärten stehen da nicht zum Spass ;)
Dino Ebener 28. April 2010 Verstoss melden
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Mit Videoüberwachung kann man Verbrechen grösstenteils verhindern oder allenfalls aufklären.
Was haben wir zu befürchten?
Als normaler, Rechtschaffender Bürger nichts.

Eine Videoüberwachung schützt jeden Einzelnen vor Gewaltakten.
Wenn man weiss, dass man überwacht wird, dann ist die Hemmschwelle höher.
Im Kanton Baselland haben diverse Erfahrungen gezeigt, dass Videoüberwachung sinnvoll ist.
In Pratteln konnten während einem Pilotprojekt die Straftaten auf die Hälfte gesenkt werden.

Ich frage mich also wiso sollten wir auf eine Videoüberwachung verzichten, wenn es uns alle schützt und wenn es hilft Täter Täter zu überführen?

Ich denke Dies ist eine sehr nützlichste Massnahmen gegen Gewalt, desshalb bin ich dafür.
18 Kommentare
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Herr Vecchi nein so ist es eben nicht eine Kamera schützt genau niemanden. Es gaukelt nur eine Sicherheit vor. Nur ein Polizist schützt eine Person und so soll es auch bleiben. London eine Stadt mit der höchsten Dichte von Kameras in Europa hat nur kurzweilig die Kriminalität senken können inzwischen ist Sie wieder gestiegen. Dies, weil sich wirkliche Täter sehr wohl damit abfinden, können gefilmt zu werden. Zur Aufklärung tragen Sie nur im ersten Moment bei, wer in Zukunft ein Verbrechen plant, wird sich dann einfach vermummen oder die Tat in einer Kamerafreien Ecken planen.

Und genau Sie Treffens auf den Punkt, wenn man überwacht wird, ich will aber nicht überwacht werden denn ich bin ein unschuldiger Bürger und somit hat die Polizei und der Staat nichts von meinem Privatleben mitzukriegen. Da sind wir bei dem Punkt angelangt, wo wir Piraten was dagegen haben, wir befürchten Missbräuche bei den Kameras wie zB Bewegungsprofile oder unerlaubte Überwachungen von Freunden.
Patrik Hafner - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
Ach ja, wenn Sie wollen, Herr Vecchi machen wir mal einen Termin ab und ich werde sie dann ein Wochenende lang mit einer Kamera verfolgen. Denn erst dann merken Leute wie Sie die Überwachung supertoll finden wie unangenehm eine solche Überwachung sein kann. Natürlich werde ich dann auch Filmen wie Sie besoffen aus dem Club kommen oder mit wem sie sich rumtreiben und durch einen Datenfehler gelangt das Ganze in das Internet. Denn genau das und nichts anderes ist eine Kameraüberwachung. Na immer noch der Meinung das Sie nichts zu verbergen haben Herr Vecchi. Ich hab was zu verbergen nämlich mein Privatleben.
Patrik Hafner - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
@Sandro Vecchi:
Lesetipp: http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/london/8219022.stm
Hörtipp: http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/top/input/2672.sh10016228.html

Darin findest du ganz viele Argumente, die zeigen, dass Kameras in den meisten Fällen nichts bringen.
David H - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
Vielen Dank für die nette darstellung meines Privatlebens.
Ich stütze mich gerne an die Erfahrungen, die wir bei uns in der Schwiz gemacht haben.
In den Geimeinden Reinach, Therwil und Pratteln konnten klare verbesserungen erzielt werden. Es gab weniger Einbrüche, weniger Gewalttaten und weniger Sachbeschädigungen.
Die BLT AG konnte die Sachbeschädigungen vollständig aus den hinteren Wagen ihrer Trams verbannen.
Man konnte auch schon mit hilfe von Kameraaufnahmen Hooligans überführen, die anderen Personen schweren Schaden zugefügt haben.

Angesichts all diesen Tatsachen und angesichts dessen, dass die Daten nach 24 h gelöscht werden bin ich weiterhin dutlich für eine gemässigte und sinnvolle Videoüberwachung.
Sandro Vecchi - BDP 25. April 2010 Verstoss melden
Ich gehe gerne darauf ein Herr Vecchiich bitte um den link zu den Studien auf die sie sich beziehen und Zeitraum der Studie
Patrik Hafner - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
Ich beziehe meine Arrgumente in diesem Fall auf mehrere Zeitungsartikel, die ich in der letzten Woche gelensen habe.
Sobald ich diese auch online finde gebe ich Ihnen gern den Link.
Sandro Vecchi - BDP 25. April 2010 Verstoss melden
@Sandro Vecchi: Wenn in den hinteren Tramwagen keine Sachbeschädigungen mehr auftraten, heisst das nicht, dass die Gesamtzahl der Vandalenakte dadurch zurückgegangen ist. Es gibt meistens eine Verlagerung der Taten. Wer vandalieren will, findet immer einen unüberwachten Ort. Kameras haben keine erzieherische Wirkung.

Bei der Überführung von Straftätern ist Kameraüberwachung teilweise nützlich, jedoch muss man dabei bedenken, dass man dafür grosse Einschnitte in die Privatsphäre macht und das Prinzip der Unschuldsvermutung aufweicht. Taten verhindern lassen sich in den allerseltensten Fällen. Nur für vereinzelte Täterüberführungen ist mir der Preis dafür zu hoch.

Eine Überwachung aller Züge und Trams erachte ich nicht als eine «gemässigte und sinnvolle Videoüberwachung».
David H - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
Sandro, leider gehen deine Argumente nicht ganz auf.
Die meisten dieser Studien und Versuche liefen über einige Wochen oder Monate. Tatsache ist aber, das nur kurzzeitig eine Verbesserung der Lage erreicht worden ist.

Es ist wie mit dem Klimawandel. Kaum gibts mal ne ausserordentliche Kälteperiode, gibts den Aufschrei. Tatsache ist, das Klima muss über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beobachtet werden, das ist der Unterschied zum Wetter.

Die Realität zeigt uns London: Abertausende Kameras hängen in dieser Stadt, Millionen von Pfund starben einen qualvollen Tod für den Kauf dieser Überwachungsgeräte. Nach der jahrzehntelangen Ausgabeschlacht ist klar: Kriminalitätsrate nicht gesunken, wenig Verbrechen aufgeklärt, keine verhindert.

Und noch was zur BLT: Die Bösen sind aus dem hinteren Tramwagen verschwunden. Die BLT hat nun Probleme mit Vandalenakten an den Haltestellen.
Adil K - JUSO 25. April 2010 Verstoss melden
@ Adil: Die Aussage, keine Verbrechen verhindert dünckt mich ein wenig gewagt, denn das kannst du nicht so sagen.

@ David H: Wie gesagt, ich weiss nicht, was sie in ihrer Freizeit treiben, ist mir auch egal. Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder gesetztestreue Bürger nichts zu befürchten hat.
Und dieses Argument der Unschuldsvermutung dünckt mich sehr scheinheilig. Tatsache ist: Man schützt die Mehrheit des Volkes, die sich an die Gesetzte hält, vor der Minderheit, die Verbrechen begeht.

Ich denke, jeder, der gegen eine Videoüberwachung ist, hat etwas zu verbergen. Sie setzten sich gegen die Aufklärung von Verbrechen ein, was darauf schliessen lässt, dass sie keine weisse Weste haben.

Wenn man bedenkt, wer bei solchen Sicherheitsabstimmungen sich dagegen ausspricht, ist auch klar, dass man als erlicher Bürger dafür sein muss.
Dagegen sind z.B. umstrittene Fangruppierungen von Fussballmanschaften sowie Jungparteien, die, oder zumindest deren Präsident, schon wegen Sachbeschädigung
Sandro Vecchi - BDP 25. April 2010 Verstoss melden
... vor Gericht waren!
Sandro Vecchi - BDP 25. April 2010 Verstoss melden
@Sandro Vecchi: Genau so beginnt die Generalverdächtigung! Du kehrst die Beweislast um: Jeder, der sich nicht permanent überwachen lassen will, ist schon mal ein potenzieller Verbrecher.
Unser Staat ist aber nicht darauf aufgebaut, das der Staat die Bürger überwachen und kontrollieren muss, sondern umgekehrt die Bürger den Staat. Artikel 13 unserer Verfassung schützt die Privatsphäre. Nicht der Bürger muss die Privatsphäre rechtfertigen, sondern der Staat muss allfällige Eingriffe in die Privatsphäre seiner Bürger rechtfertigen – mit einem konkreten Verdachtsmoment.
Schade, dass du dieses Staatsverständnis unserer Gründerväter nicht teilst.

Noch ein kürzerer und ein längerer Filmtipp:

David H - Piraten 25. April 2010 Verstoss melden
Herr Vecchi die Verbrechen sind doch nicht das Problem. Es sind kleine Dinge die wir verbergen wollen die in unser Privatleben gehöhren. Dazu gehöhrt zB

- wieviele Kondome kaufst du (damit könnte man auf dein Sexleben schliessen) Problem Bonuskarten

- Was für Medikamente benötigst du (Damit könnte man auf mögliche Krankheiten von dir schliessen) kommendes Problem allgemeine Gesundheitskarten

- Wie siehst du aus ohne Kleider (hast du evtl Intimpiercings?) Problem Nacktscanner

- Mit wem triffst du dich, wieviele Freundinnen hast du, wo kommst du her wo gehst du hin? (Bewegungsprofile) Problem Kameras

Du siehst alle diese Punkte werden fortlaufend erweitert durch Politiker wie dich die denken es ist kein Problem vorhanden. Ist es aber denn jeder hat kleine Geheimnisse und ich bin der Meinnung solange du niemandem damit schaden zufügst ausser evtl dir selber gehen solche Dinge dich und andere Politiker nichts an. Und genau dagegen kämpfen wir, das ist der Grund warum es uns gibt.
Patrik Hafner - Piraten 26. April 2010 Verstoss melden
@Sandro Vecchi: Ist doch ein zu starkes Stück, mich als Kriminellen zu bezeichnen, weil ich gegen flächendeckende und gewohnheitsmässige Videoüberwachung bin. Und der Beweis, dass die Argumentation der Gegner stimmt: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Oder so ähnlich.

Ich kann mich den Piraten nur anschliessen, wenn auch nicht ganz so strikt. In Einzelfällen halte ich Videoüberwachung für sinnvoll (z.B. Fanblocks in Fussball- und Eishockeystadien). Allerdings nur auf einer gesunden gesetzlichen Basis.

Und wenn Videoüberwachung - dann sollte hierbei Videoüberwachung on Demand bevorzugt werden.
Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 26. April 2010 Verstoss melden
Angenommen in einer Unterführung wird eine Person überfallen. Jetzt installiert man dort eine Überwachungskamera, damit diese Tat nicht mehr geschieht. Entweder weichen die Täter nun auf eine andere Unterführung aus oder sie vermummen sich ausserhalb der Kamerasichtweite. Ergo müsste man alles überwachen um den Tätern auf die Schliche zu kommen. Ein schöner Gedanke...
Seb B - Piraten 26. April 2010 Verstoss melden
@ Seb: Diese Idee der Verschiebung der Verbrechen ist ein häufiges Argument. Allerdings konnte dies bei einigen Pilotprojekten widerlegt werden.
andererseits könnte sie auch erwünscht sein, um Verbrecher von Neuralgischen Punkten wegzubekommen.

@ Patrik Hafner:
Ich hoffe für Sie, dass Sie keine Kreditkarten oder dergleichen benutzen, denn dies wäre schizophren. Wenn man mit einer Kreditkarte bezalht, kann einem genau nachgewiesen werden, was man kauft.

Da aber bei einer Videoüberwachung die Daten (mit Aussnahme derer, auf denen Verbrechen zu sehen sind) nach 24 h gelöscht werden, kann man das dort nicht.

@ Herr Habegger:
Eine Frage... was ist der Unterschied zwischen Verbrechen, die in einem Fanblock getätigt werden und denen, die auf der Strasse getätigt werden?
Nichts. Ausser, dass man gegen die im Stadion vorgehen will, aber gegen die auf der Strasse offensichtlich nicht!!!
Sandro Vecchi - BDP 26. April 2010 Verstoss melden
@Sandro, könntest Du mir bitte die Links zu den Ergebnissen der Studien der von dir erwähnten Pilotprojekte geben?

Hier eine spannende Nachtlektüre (oder während dem Pendeln):
"Merkblatt Videoüberwachung durch Gemeinden" – Datenschutzbeauftragter Baselland. Aus dem Jahre 2003.
http://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/jpd/ds/prak/prak-015.pdf

Kurzer Auszug:
"Ausserdem entsteht bei der Videoüberwachung oft der sogenannte Verdrängungs- oder Verlagerungseffekt: Die Kriminalität verlagert sich in nicht überwachte Bereiche. So müssen immer mehr Bereiche überwacht werden, bis schliesslich die totale Überwachung droht. Aus rechtsstaatlicher und datenschutzrechtlicher Sicht sind jedoch flächendeckende Videoüberwachungen ausgeschlossen"

Äusserst interessant ist auch dieser aktuelle taz Artikel: http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/ueberwacht-bis-in-die-kaffeekueche/
Seb B - Piraten 26. April 2010 Verstoss melden
Wie schon erläutert, beziehe ich mich auf diverse Berichte in verschiedenen Medien und nicht auf konkrete Studien.
Sandro Vecchi - BDP 26. April 2010 Verstoss melden
Herr Vecchi, ich benutze keine Kreditkarte, dafür gibts inzwischen sehr gute anonyme Zahlungsmittel. Aber bei Kreditkarten kann jeder selber entscheiden im Gegensatz zu Kameraüberwachung. Aber wissen Sie, dass Sie Aussagen treffen, wie villeicht ist eine Verschiebung der Verbrechen erwünscht stimmt mich sehr nachdenklich. Passt so in etwa zu dem Bild was ich von Ihnen habe als Sie sagten wer nicht abstimmt intressiert mich nicht obwohl heute teilweise mehr als 60 % nicht mehr stimmen gehen. Zudem sagts mir einfach aus das Ihnen nicht die Opfer am Herzen liegen uns aber schon.
Patrik Hafner - Piraten 27. April 2010 Verstoss melden
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Die Verstärkung von Pinto-Mitarbeitern( Prävention, Intervention und Toleranz) in der Stadt Bern, eine präsente Bevölkerung und besser beleuchtete Strassen können helfen Gewaltdelikte und Vandalismus zu verringern.
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Das ist eine interessante Erfahrung in Bern, ist aber aus kostengründen wohl nur in grösseren Städten machbar. So bleibt bei gefährdeten Gebieten nur die Videoüberwachung übrig, welche Straftaten nur beschränkt verhindern. Man hat aber grössere Chancen, Straftäter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.
Urs Pfister - Stadtrat Burgdorf, CVP 12. Februar 2010 Verstoss melden
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Für mich sind Kameras in öffentlichen Parkhäusern absolut in Ordnung.
Wir brauchen hingegen keine mehr oder weniger flächendeckende Überwachung der öffentlichen Plätze. Für strafbare Handlungen werden immer Nischen gefunden.
Schliesslich kann es sogar dazu animieren, nahe einer Kamera gesetzeswidrige Taten zu vollbringen.

1 Kommentar
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Mich hat dieses Ereignis in Seattle schockiert: Jugendliche prügeln – Wachleute schauen zu, titelte die NZZ. Hier der Link:
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/wachleute_zuschauen_seattle_gewalt_jugendliche_1.4920766.html
Das zeigt doch, dass die Kameras nur noch Alibi sind, wenn die Zivilcourage auf einem Nullpunkt ist.
Christian Straumann - Piraten 12. Februar 2010 Verstoss melden
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Warum lässt man die Zug-Passagiere heute alleine? Da sitzen wir nun, umgeben von der Technik, die hoffentlich funktioniert. Was ist denn, wenn die Tür mal nicht aufgeht, ich nicht weiss ob ich im richtigen Zug sitze oder mir vielleicht spätabends unwohl ist mit der Gesellschaft? Einsam schaut mir dann die Kamera zu.

Vielleicht kommt auch ein Kontrolleur vorbei, und kontrolliert mich - und ist wieder weg. Er interessiert sich nur für den Schwarzfahrer, sein Job ist zu büssen.

Es könnte anders sein: Kondukteuren betreuen die Zugfahrenden als Kunden, es werden Auskünfte erteilt, Tickets können nachgelöst werden. Verlässliche und sichtbare Präsenz durch ein direktes Gegenüber. Eine ganz anderer, freundlicher Umgang zwischen Passagier und Eisenbahn wird wieder möglich. Ein Gewinn für alle!
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Grundsätzlich ist deine Idee im Sinne eines guten Kundendienstes löblich. Leider ist es aber für die SBB kaum finanzierbar und zudem wird es keine besoffenen Wandalen vom Randalieren abhalten. Darum werden wir wohl nicht um Kameras in Regionalzügen herum kommen.
Christoph Jeanneret - GLP 10. Februar 2010 Verstoss melden
Ich zweifle daran, dass die Ausrüstung der Züge mit Kameras günstiger kommt. Da braucht es Material, Umbauten, Datenübertragungskanäle, Speicherplatz, Informatiker, Videobildschirme, rund-um-die-Uhr-Beobachter, Juristen, Videotechniker, Linsenputzer, Ticketkontroll-Equipen, Bahnpolizisten und und und... - Und trotzdem ist das Resultat für die Kunden weniger befriedigend als mit Menschen als Ansprechpartnern.
Christian Straumann - Piraten 10. Februar 2010 Verstoss melden
@Christoph Jeanneret: Dass eine Kamera einen besoffenen Wandalen eher vom Randalieren abhalten soll als ein Kondukteur, finde ich eine ziemlich abwegige Vorstellung. Bestenfalls randaliert er dann ausserhalb des Blickfeldes der Kamera. Sieht die Kamera, wenn einer ein Sitzpolster zerschneidet? Nein.
Um Wandalen abzuhalten, braucht es Kommunikation und Psychologie – und darin sind die Kondukteure den Kameras meilenweit überlegen.
David H - Piraten 10. Februar 2010 Verstoss melden
@Christoph Jeanneret

Ich weise auch auf den Widerspruch hin. Du sagst, dass ein Mensch der physisch die Möglichkeit hat einzugreifen könne einen Besoffenen vom Vandalieren abhalten. Dann behauptest du, eine Kamera die keine physischen Eingriffmöglichkeiten hat tue dies?
Denis Simonet - Piraten 21. Februar 2010 Verstoss melden
Schon einmal mit dem Zug gefahren? Ich fahre mehr mals in der Woche zwischen Zürich und Basel und habe bis jetzt nur sehr freundliche Kondukteuren gesehen. Mann kann Tickets kaufen oder nach Anschlusszügen fragen und es wird geholfen.
Jan Fässler - kandidiert für Landrat Basel-Landschaft, JUSO 26. April 2010 Verstoss melden
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Für mich gibt es zwei Argumentationslinien gegen immer mehr Videoüberwachung:
1. Eine freiheitliche. Ich meine - sehr unmodisch - dass zur Freiheit des Menschen auch die Freiheit gehört, Fehler zu machen. Sogar Verbrechen zu begehen. Im Sinne Franklins: "Those Who Sacrifice Liberty For Security Deserve Neither." Mehr dazu unter http://www.balthasar-glaettli.ch/2008/01/31/risikopolitik/
2. Eine pragmatische: Die Freiheitsbeschränkung kann höchstens durch ein klares Plus an Sicherheit gerechtfertigt werden. Hier spielen dann die Erfahrungen aus England eine Rolle. Sie zeigen: "After senior police officers suggested, a few years back, that CCTV had no substantial impact on crime, a research group funded by the Home Office has established that vast spending on systems is almost certainly unjustified."
Source: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/henryporter/2009/may/19/cctv-reduce-crime
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Das Problem ist viel mehr, dass sich das Verbrechen verlagert sobald es irgendwo eine Kamera hat und es ist absolut unmöglich alles zu kontrollieren - ganz egal ob man das möchte oder nicht, es wäre schlicht zu viel Aufwand. An gewissen Plätzen macht es Sinn, and anderen jedoch garnicht.
Dino Ebener 24. April 2010 Verstoss melden
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Die Installation von Videokameras (die für unsere angebliche Sicherheit installiert werden) passiert systematisch in unserem Land. Gleichzeitig wird durch die Hintertür die staatliche Zensur eingeführt.
Dahinter steht eine von den Freimaurern getriebene globale Bewegung, die als "Neue Weltordnung" bekannt ist. Sie bedroht die Freiheit aller Bürger aller Nationen dieser Welt.

Ich behaupte, dass die vielen Kameras, die überall installiert wurden unsere Städte keinen Deut sicherer gemacht haben. Was bringt es, wenn man auf den aufgezeichneten Videos im Nachhinein anschauen kann, wie jemand zusammengeschlagen wird? Das macht die Strassen sicher nicht sicherer.
Was aber sicher erreicht wurde ist, dass sich Bürger ab den vielen Kameras bereits unwohl in gewissen öffentlichen Plätzen fühlen.

Sicherheit ensteht durch die faire Verteilung von Reichtum und nicht durch Videokameras.
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Dem Videokamera-Wildwuchs muss Einhalt geboten werden. Verstösse gegen den Datenschutz müssen schärfer geahndet werden. Tun wir dies nicht, kann sich hinter den Kameras eine Denunziantenkultur etablieren. Verdächtig sind grundsätzlich alle. Kommende Technologien werden zudem die automatische Auswertung der Kamerabilder ermöglichen - live verknüpft mit beliebigen Datenbanken.
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Ich bin mit dir einverstanden dass es klare Richtlinien braucht wie Kamerabilder ausgewertet und benutzt werden dürfen. Ein Missbrauch ist unbedingt zu verhindern!
Christoph Jeanneret - GLP 10. Februar 2010 Verstoss melden
Das Kameras allzu schnell installiert werden, stimmt nicht.

In Thun und Biel hat man fast Jahre diskutiert bevor jetzt den Einsatz von Videokameras an neuralgischen Orten geprüft hat.

Und ausserdem ist der Datenschutz gewährleistet, da die Bänder nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht werden.

Der Datenschutz ist also gewährleistet.

Schludriger ist hier der Datenschutz von Google-Streetview, über den sich hier weniger Leute den Kopf zerbrechen.
Marcel Gygax - CVP 11. Februar 2010 Verstoss melden
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